Nach der erfolgten Fusion der Tourismus-Betriebe von Westerland, Sylt-Ost und
Rantum zum Sylt Tourismus-Service (STS) stehen nun unter anderem die
bauliche Infrastruktur und erforderliche Baumaßnahmen auf dem Prüfstand.
Prämisse ist es dabei, den Angebotsstandard kontinuierlich zu erhöhen, wovon
im Übrigen auch die Sylter profitieren. Die aktuellen Baumaßnahmen verteilen
sich dabei auf Westerland, Rantum und die Friesendörfer. Die einzelnen Projekte im Überblick: Im Westerländer Freizeitbad "Sylter Welle" wurde im Rahmen einer der regelmäßigen Sicherheitsprüfungen festgestellt, dass eine Decke der Instandsetzung bedarf. Der betroffene Bereich – ein Teil des Rundbeckens mit Sprudelliegen – wurde geschlossen, die Sanierung nahm etwa vier Wochen in Anspruch. Ebenfalls fertig gestellt wurde nach fünfwöchigen Umbauarbeiten der Ruheraum zwischen Bewegungsbad und Blockhaussauna im Außenbereich der Saunalandschaft.
Am Westerländer Zentralstrand, im Bereich vor dem Hotel Miramar bis zum
Restaurant Badezeit wird die vorhandene Uferwand nach Kriterien des
„Generalplan Küstenschutz 2001“ aus Sicherheitsgründen verstärkt und neu
verankert. Diese Baumaßnahme wird vom „Landesbetrieb für Küstenschutz
Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein“ durchgeführt und
voraussichtlich bis Ende September andauern. Die Benutzung der Promenade ist während der Bauzeit aufgrund des errichteten Bauzaunes im Baustellenbereich gesperrt. Zudem kann es außerhalb der festgelegten Ruhezeiten auch zu Beeinträchtigungen durch Baulärm kommen.
Auf dem Campingplatz Rantum wird derzeit ein veraltetes Sanitärhaus durch ein
modernes, funktionales Gebäude ersetzt das zudem eine herrliche Aussicht auf
das nahe gelegene Naturschutzgebiet Rantum-Becken bietet. Insgesamt
belaufen sich die Investitionen hier auf rund zwei Millionen Euro. Die
Fertigstellung ist für Mitte September vorgesehen.
In Keitum wird die provisorisch in Containern untergebrachte Tourist-Information am Ortseingang durch ein ansprechendes Gebäude ersetzt. Der Termin für den Baubeginn steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.
In Morsum stehen gleich mehrere Projekte auf dem Programm. Zum einen sollen
in das bereits bestehende Kurhaus Muasem Hüs eine Vollgastronomie und ein
Kaufmannsladen integriert werden. Der ans Kurhaus angrenzende Spielplatz
wird zum Teil erneuert und gewinnt dadurch deutlich an Attraktivität. Last but not least wird an der Straße Nösistig, die zum Ausflugsgebiet Morsum-Kliff führt, ein WC-Gebäude errichtet; für diese Maßnahme sind rund 80.000 Euro eingeplant.
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